UTA baut Versorgungsnetz mit LNG-Tankstellen von LIQVIS aus

  • Flüssigerdgas LNG als reichweiten- und leistungsstarke Diesel-Alternative
  • Mautbefreiung für LNG-Lkw bis Ende 2023 verlängert
  • Weiterer Ausbau des LIQVIS-Tankstellennetzes geplant

Kleinostheim – UTA, einer der führenden Anbieter von Tank- und Servicekarten in Europa, erweitert ihr Versorgungsnetz um LNG (Liquefied Natural Gas) Tankstellen der LIQVIS GmbH. Seit 1. April können UTA-Kunden ihre Fahrzeuge unter Nutzung der UTA Full Service Karte an den Tankstellen von LIQVIS mit dem Flüssigerdgas LNG bargeldlos betanken.
Die Uniper-Tochtergesellschaft LIQVIS betreibt bereits seit 2017 LNG-Tankstationen, die an strategischen Verkehrsknotenpunkten mit besonders hohem Lkw-Aufkommen (z.B. in Kassel-Lohfelden und Berlin-Grünheide) angesiedelt sind. Um der steigenden Nachfrage nach dem Alternativkraftstoff LNG gerecht zu werden, ist in den kommenden Jahren ein konsequenter Ausbau der deutschen Tankstelleninfrastruktur geplant. So sollen unter anderem in den Regionen Hamburg, Hannover und Bönen weitere LIQVIS-Stationen in Betrieb genommen werden.

„Wir freuen uns, dass wir mit LIQVIS als Partner unser Netzwerk weiter ausbauen und unseren Kunden einen Zugang zu umweltschonender und kostengünstiger Mobilität bieten können“, sagt Gabriel Moulènes, Director Sales und Marketing bei UTA. „LNG ist eine reichweiten- und leistungsstarke Alternative zum Diesel, mit der Flottenbetreiber und Spediteure ihre Betriebskosten senken können.“
LNG-Lkw erfüllen mit ihren niedrigen Feinstaub- und Stickstoffoxid-Werten die hohen Umweltanforderungen der Euro-VI-Abgasnorm problemlos. Ebenso sind die Lärmemissionen wesentlich geringer als bei einem Dieselfahrzeug, was vor allem bei der innerstädtischen Belieferung ein Vorteil ist. Zudem verfügen LNG-Lkw über eine hohe Reichweite und können lange Strecken zurücklegen ohne zwischendurch betankt werden zu müssen. Da die Kraftstoffkosten bei schweren Lkw über 18 Tonnen mit einer jährlichen Laufleistung von mindestens 100.000 Kilometern geringer als bei einem Dieselfahrzeug sind, ist LNG eine wirtschaftliche Alternative. Dieser Preisvorteil bleibt LNG-Nutzern noch langfristig erhalten, da das Flüssigerdgas Pipeline-unabhängig und wirtschaftlich effizient über große Strecken transportiert werden kann und die weltweiten Produktionskapazitäten steigen.

Doch wer seine Lkw in Deutschland mit Flüssigerdgas betanken will, hat es mitunter schwer. Derzeit stehen bundesweit kaum öffentliche LNG-Tankstellen zu Verfügung, weshalb das Netz weiter ausgebaut werden soll. „Um der steigenden Nachfrage nach LNG gerecht zu werden,
werden wir weitere Stationen errichten und damit aktiv einen Teil zum Ausbau des Tankstellennetzes beitragen“, erläutert Silvano Calcagno, Geschäftsführer von LIQVIS. „Im Moment gestaltet sich zwar der Wechsel innerhalb der Transportflotten mitunter noch zögerlich. Aber mit der beschlossenen Verlängerung der Mautbefreiung und mit der UTA-Karte im Rücken sind wir zuversichtlich, weitere Transportunternehmen überzeugen zu können, dass der Umstieg wirtschaftlich und einfach umzusetzen ist.“