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Beim Tanken sparen: Der richtige Zeitpunkt & weitere Faktoren

Tanken fühlt sich in vielen Momenten an wie ein Glücksspiel: Am Morgen ist der Preis hoch, am Abend plötzlich günstiger – und am nächsten Tag wieder alles anders. Die gute Nachricht: Hinter den Preissprüngen steckt meistens kein Zufall. Wer ein paar simple Regeln kennt, kann beim Tanken sparen, ohne das Auto zu wechseln oder auf Mobilität zu verzichten. Genau darum geht es in diesem Ratgeber: Wann sollte man tanken, wann kann man günstig tanken – und welche Strategien funktionieren wirklich?´

Wann ist die beste Uhrzeit zum Tanken?

Der richtige Zeitpunkt oft der schnellste Hebel. Denn Kraftstoffpreise schwanken nicht nur wegen Ölpreis oder Wechselkurs, sondern auch durch tageszeitliche Muster, Nachfrage-Spitzen und dynamische Preisanpassungen.

Bester Zeitpunkt: Rushhour vermeiden, stattdessen planen

Grundregel ist hier das vermeiden von typischen Rushhour-Zeiten und „Bequemlichkeitsfenstern“. Viele Menschen tanken morgens auf dem Weg zur Arbeit, mittags zwischen Terminen oder am frühen Abend direkt nach Feierabend. Genau dort ist die Nachfrage hoch – und Preise sind tendenziell weniger attraktiv. Wer dagegen antizyklisch tankt, erwischt häufiger günstigere Phasen.

Ein weiterer Punkt: Planen statt reagieren. Die teuersten Tankentscheidungen passieren, wenn die Tankanzeige schon blinkt. Dann wird zum nächstbesten Preis getankt – nicht zum besten. Mit einer einfach angewöhnten Routine (z. B. ab einem bestimmten Füllstand oder an festen Tagen checken), verschiebt sich das Tanken automatisch in ein besseres Preisfenster.

Schwankende Tankstellenpreise
Für Deutschland ist besonders relevant, dass Tankstellenpreise sich mehrfach am Tag ändern. In Österreich und der Schweiz sind die Schwankungen oft weniger „zackig“, dafür spielen regionale Faktoren (Tourismus, Stadt/Land, Autobahn-Nähe) stärker rein. Trotzdem gilt überall: Preise folgen Mustern – und Muster kann man nutzen.


Tageszeitliche Preisunterschiede – Morgens, abends, Wochenende

Für die Frage „wann kann man günstig tanken“ ist die Tageszeit meist der stärkste Hebel. In vielen Regionen zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: morgens tendenziell höhere Preise, später am Tag häufiger günstigere Phasen. Ursache ist vor allem die Nachfrage: Der morgendliche Berufsverkehr und das „Schnell-tanken“ auf dem Arbeitsweg sorgen für ein bequemes Zeitfenster mit hoher Frequenz, das Preisniveaus stützt.

In Deutschland fällt zusätzlich ins Gewicht, dass Tankstellenpreise mehrfach pro Tag angepasst werden. Preisfenster können sich daher kurzfristig öffnen und wieder schließen. In Österreich und der Schweiz sind Schwankungen häufig weniger sprunghaft, dennoch wirken Stoßzeiten auch dort preistreibend, insbesondere in Ballungsräumen und entlang stark frequentierter Pendlerachsen.

beim-tanken-sparen-zeitraum
In Deutschland werden Tankstellenpreise mehrmals täglich angepasst – Preisfenster öffnen und schließen sich kurzfristig. In Österreich und der Schweiz verlaufen die Schwankungen meist moderater, doch auch dort treiben Stoßzeiten in Ballungsräumen und auf stark befahrenen Pendelstrecken die Preise.

 

Am Wochenende hängt das Preisbild stärker vom Standort ab. Freitag ist in vielen Gegenden durch Wochenendverkehr und Reiseströme geprägt, was das Preisniveau erhöhen kann. Samstag wirkt in einigen Regionen stabiler, während Sonntag je nach Infrastruktur (Tourismusregionen, Ausfallstraßen, Autobahnknoten) wieder anziehen kann. Operativ bewährt sich eine einfache Routine: Preis kurz prüfen, Stoßzeiten meiden, Autobahnlagen vermeiden und planbar in günstigeren Zeitfenstern nachfüllen.

Tanken mit Tankkarte: So entsteht der Spareffekt

Beim Tanken mit einer Tankkarte entsteht der Spareffekt nicht automatisch durch die Karte selbst, sondern durch die Rahmenbedingungen dahinter: Rabattmodelle, Netzvorteile, Kontrolle und Prozesskosten.

1. Rabatte und Konditionen statt „Wunschdenken“

Der größte direkte Hebel sind Rabatte oder Preisnachlässe pro Liter. Diese Konditionen sind an Anbieter, Tankstellennetz und ggf. Abnahmemengen gekoppelt. Entscheidend ist die Gesamtrechnung: Ein kleiner Rabatt bringt wenig, wenn dafür häufiger an teureren Standorten getankt werden muss. Performance-Logik: Rabatt + günstige Stationen schlägt „hoher Rabatt im teuren Netz“.

2. Netzabdeckung und Standortwahl

Viele Tankkarten funktionieren in einem Akzeptanznetz. Das hat zwei Effekte:

  1. Planbarkeit (passende Stationen auf Pendel- und Reiserouten)

  2. Vergleichbarkeit (Auswahl zwischen mehreren Stationen im Netz statt „nächstbeste“ Option)

Je besser die Netzabdeckung entlang der eigenen Fahrprofile, desto größer das Potenzial, konsequent Autobahn-Aufschläge zu vermeiden und auf günstigere Lagen auszuweichen.

Autobahntankstellen meiden
Autobahntankstellen liegen nahezu immer über dem Preisniveau von Stationen abseits der Hauptachsen - bereits wenige Minuten Umweg können große Einsparungen ermöglichen.

 

3. Zeit sparen = indirekt Geld sparen

Tankkarten reduzieren häufig Reibung in der Praxis: keine Belege sammeln, weniger Kassenstopps, zentralisierte Abrechnung (z. B. monatliche Sammelrechnung). Für Unternehmen und Selbstständige kann das messbar werden, weil Buchhaltungsaufwand sinkt. Für Pendler zählt eher der operative Vorteil: schneller tanken, weniger Umwege, weniger „Spontan-Tanken“.

4. Kontrolle und Schutz vor Mehrkosten

Viele Tankkarten bieten Limits und Regeln (z. B. nur Kraftstoff, Tages-/Monatslimits, PIN/Driver-ID). Das senkt Fehlbetankungen, Missbrauch oder unnötige Zusatzkäufe – ein klassischer „Kostenvermeidungseffekt“, der gerade bei mehreren Fahrern oder Fahrzeugen relevant wird.

Sparen mit der Tank-App UTA Edenred Drive

Kernfunktion der UTA Edenred Drive App ist ein integrierter Stationsfinder für das UTA-Edenred Akzeptanznetz mit Details zu Öffnungszeiten, angebotenen Kraftstoffarten und Services sowie einer Filtersuche nach Marken, Kraftstoffen oder Service-Stationen wie Waschanlagen oder Werkstätten.

Konkreter Spar-Use-Case: Entlang einer Route oder in der Umgebung lassen sich Stationen identifizieren, die im jeweiligen Netz gerade günstiger sind, statt „aus Gewohnheit“ an der erstbesten (oft teureren) Lage zu stoppen. Gerade im Alltag wirkt das weniger über den letzten Zehntel-Cent, sondern über die Kombination aus besserem Timing und besserer Standortwahl.

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