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LNG – der Treibstoff der Zukunft?

Mit UTA sind Sie dabei!

LNG (engl. Liquefied Natural Gas) entsteht, wenn Erdgas auf minus 162 °C heruntergekühlt wird. Herkömmlichem Erdgas gegenüber hat Flüssigerdgas den Vorteil des geringeren Volumens. Dies begünstigt Transport und Lagerung des Treibstoffs von den LNG-Terminals zu den Tankstellen erheblich. Dazu kommt, dass auch die Kraftstoffkosten im Vergleich zu Diesel deutlich niedriger ausfallen.

Die Umweltaspekte von Flüssiggas

Hinsichtlich der Umweltverträglichkeit gibt es geteilte Meinungen. Während einige Untersuchungen darauf verweisen, dass LNG-Fahrzeuge vor allem mehr NOx emittieren, betonen anderen Fachleute die gute Umweltbilanz. Sicher ist: Die CO2-Emissionen sind gegenüber Diesel bei verflüssigtem Erdgas geringer, die Fahrzeuge sind zudem leiser.
Allerdings besteht verflüssigtes Erdgas (LNG) wie Erdgas CNG (engl. Compressed Natural Gas) überwiegend aus Methan, einem Stoff, der erheblich klimaschädlicher ist als CO2 (im Gegensatz zu LPG - Liquefied Petroleum Gas, das aus Propan und Butan besteht). Deshalb stellen beide Gasarten erhöhte Anforderungen an Motorsteuerung und Abgastechnik – denn es können unter bestimmten Betriebszuständen 1-2 % Methan in die Atmosphäre gelangen, was unbedingt zu vermeiden ist. Vor dem Hintergrund eines klimaneutralen Straßenverkehrs ist das Thema natürlich kritisch zu sehen – dennoch stehen europäische Behörden dem Kraftstoff aus Methan positiv gegenüber.

Mautbefreiung und Zuschüsse für LNG-Lastwagen

Da die EU LNG- wie auch CNG-Fahrzeuge als umweltfreundlich betrachtet, sind diese bis 2023 von der Maut befreit. Ein wichtiger Schritt, um die Nachfrage vor allem nach dem Kraftstoff LNG anzukurbeln. Für Transportunternehmen, die sich mit dem langfristigen Umstieg auf Flüssigerdgas beschäftigen, dürfte ein weiterer Aspekt interessant sein: Das Bundesverkehrsministerium fördert aktuell den Kauf von umweltfreundlichen Fahrzeugen mit attraktiven Pauschalen. Ist Flüssigerdgas also der ideale Treibstoff?

Interessante Perspektiven für LNG

Bis zu einem flächendeckenden Angebot von flüssigem Erdgas ist es sicher noch ein Stück Weg, LNG-Tankstellen sind in Europa noch wenig verbreitet. In Deutschland beläuft sich ihre Zahl auf gut 30 Stationen. Doch die Europäische Union forciert den Ausbau: Man plant die Förderung von weiteren LNG-Tankstellen, um zunächst die wichtigsten europäischen Hauptverkehrsrouten abzudecken. Denn die Nachfrage steigt: Bis zum Jahr 2025 werden 25.000 mit Flüssigerdgas betriebene Lastwagen auf unseren Straßen prognostiziert, dafür sollen dann 200 LNG Tankpunkte im Transitland Deutschland bereitstehen, um die erhöhte Nachfrage zu decken.


UTA beobachtet das Thema verflüssigtes Erdgas als Kraftstoff für Fahrzeuge sehr genau. Deshalb werden auch weiterhin immer wieder neue Bezugsquellen für LNG in die bisherigen Service-Leistungen integriert.

LNG – die Fakten

Tiefgekühlt lässt sich das Volumen von verflüssigtem Erdgas um den Faktor 600 verringern. Es ist damit erheblich besser komprimierbar als Erdgas CNG – und bietet auch mehr Energie.

Nahezu 100 Prozent des Güterverkehrs auf unseren Straßen werden mit Dieselfahrzeugen abgewickelt. Erdgas in flüssiger Form kann hier eine echte Alternative sein. Denn die Leistungswerte von Flüssiggas – d.h. flüssigem Erdgas – sind mit Diesel absolut vergleichbar, Abgas- und Geräuschemissionen werden sogar reduziert. Dank des höheren Energiegehaltes und geringeren Verbrauchs lassen sich so mit einem Lkw mit LNG-Antrieb gegenüber einem Diesel eklatante Einsparungen realisieren. Das macht dieses Gas zu einem reizvollen Angebot.
 

Was kostet LNG?

Die Kosten für das Gas berücksichtigen neben dem eigentlichen Preis von Erdgas und dessen Verflüssigung auch die Kosten für Transport (Tanker und Tank LKW) sowie Betankung. Der LNG-Markt orientiert sich am Gas- und Ölpreis. Aktuell liegt der Preis von 1 kg flüssigem Erdgas bei etwa 85 Cent.


Verflüssigtes Erdgas im Flottenverkehr

Für Spediteure und Transportunternehmer sind die Betriebskosten entscheidend. Und da liegt Erdgas in flüssiger Form vorne, denn letztendlich bewegen sich die Kraftstoffkosten mit LNG unter denen eines Dieselfahrzeugs. Ein Vorteil, der auch künftig für Flüssigerdgas gelten dürfte, weil die LNG-Produktionskapazitäten weltweit steigen und dessen Nutzung immer effizienter wird.
Lkw, die mit dem Kraftstoff LNG fahren, werden technisch auf diese Anforderung vorbereitet. Die LNG-Anlage, basierend auf einem Dual-Fuel-Motor, ist so konstruiert, dass zwei LNG-Kraftstoffbehälter zwischen der Vorder- und Hinterachse einer Sattelzugmaschine eingebaut werden. Die Schadstoffe werden durch eine Abgasnachbehandlung (ohne AdBlue) gereinigt. Durch das System mit zwei Tanks lässt sich so viel LNG speichern, dass die Reichweite jener von Diesel-Lkw gleicht. Zudem wird auch die Nachfrage nach LNG-Antrieben steigen, wodurch auch die Anschaffungskosten weiter sinken werden – und LNG dann eine wettbewerbsfähige Alternative zu Diesel sein wird.
 

Flüssigerdgas unterwegs tanken

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